A-Jugend: Starke Leistung in Berlin
A1-Jugend Handball | 29. Apr 2018

Starke Leistung im Halbfinalhinspiel der deutschen A-Jugendmeisterschaft. GWD Minden erkämpft – im wahrsten Sinne des Wortes – ein 28:28 (11:15) bei den favorisierten Füchsen Berlin. Das Rückspiel steigt am Freitag, 4. Mai (20.30 Uhr), in der Dankerser Sporthalle. „Das ist eine super Ausgangsposition, und vor eigenem Publikum ist alles möglich“, sagt Trainer Sebastian Bagats, der sich allerdings noch um den Einsatz von Maximilian Nowatski sorgt.

Der Linkshänder musste nach einem Zusammenprall in der Abwehr mit Berlins Haupttorschützen Mex Raguse (11) bereits nach zehn Minuten mit einer Verletzung am Auge ausscheiden und fuhr nach ärztlicher Versorgung vor Ort noch zur Untersuchung ins Klinikum. Die nächste Umstellung wurde nach 20 gespielten Minuten notwendig, als Malte Nolting bereits seine zweite Zeitstrafe erhielt und fortan nur noch im Angriff zum Einsatz kam. Gut eingestellt ins Spiel gegangen, geriet GWD danach vor 168 zahlenden Zuschauern in der Lili-Henoch-Sporthalle des Sportforums Hohenschönhausen kurzzeitig aus dem Rhythmus. Aus einer 10:8-Führung wurde ein 10:14-Rückstand, doch kam die Mannschaft nach dem Seitenwechsel wieder zurück, und es entwickelte sich ein absolutes Kampfspiel. „Die Umstellungen haben gut funktioniert, und die zweite Halbzeit war einfach überragend, vor allem dank einer wahnsinnigen Einstellung“, betonte Sebastian Bagats und zollte den Spielern „einen Riesenrespekt“. Nachdem Torwart Leon Grabenstein gut begonnen hatte, erwischte auch der nach 40 Minuten eingewechselte Noah Steinhauer einen guten Start und sorgte für den nötigen Rückhalt. Auch die Gastgeber zeigten sich beeindruckt und verloren Erik Gerntke (rote Karte/35.). Ein Konter führte beim 19:19 wieder zum Ausgleich, und nach dem 21:22 (46.) legte GWD – von einem großen Anhang angefeuert – bis zum Schluss vor. 42 Sekunden vor der Schlusssirene kamen die Füchse Berlin zum 28:28. Im letzten Angriff scheiterte GWD am Füchse-Torwart. Dennoch war es für die Grün-Weißen ein gefühlter Sieg.

Im zweiten DM-Halbfinale setzte sich der SC Magdeburg mit 33:28 beim VfL Gummersbach durch (Rückspiel am 6. Mai).

GWD Minden: Leon Grabenstein, Noah Steinhauer, Florian Stallmann, Keanu Reimler, Jerrit Jungmann (9), Christopher Braun, Simon Strakeljahn (7/2), Maximilian Nowatski, Patrick Mattausch (1), Malte Nolting (2), Lennart Theiß (5), Bastian Fischedick (1), Frederik Galling (3), Fabio Baumgart.

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